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Schöne Fänge unserer Mitglieder


Gute Fischer – gute Fänge


Erlebnisbericht vom Huchenfischen von Sportfreund HANS SCHENK

Am 24.12.1986 wurde ich von meinem bisher besten Fang (Maße: Datenschutz), aufgrund eines längeren Abends am Vortage, zum Fischen geschickt. Mein Fisch-Partner musste nicht lange überredet werden, so dass wir gegen 14.00 Uhr an der Lechstau-stufe 23 in >>See stechen<< konnten. Nach ca. 5 Minuten – höchstens 30/40m vom Ufer entfernt – verspürte ich an meiner Rute einen mächtigen Schlag; ärgerlich bemerkte ich schimpfend >>das geht schon gut los, kaum ist der Köder im Wasser und schon einen Hänger<<. Jedoch der vermeintliche >> Hänger<< begann auf einmal, sich zu bewegen und das Boot auf die andere Seite zu ziehen. Nachdem der >>Hänger<< nun noch Schnur nahm (40er Schnur, optimal eingestellt), stand fest, es ist was >>Größeres<<. In den ersten 6/8 Minuten konnte ich, obwohl im Boot sitzend, dem Fisch keinen Meter Schnur abnehmen. Erst dann gelang es lang-sam, wobei wir hier wahrscheinlich nur das Boot näher zum Fisch zogen. Nach ca. 15 Minuten kam er das erste Mal in ca. 25/30 m Entfernung an die Oberfläche. Aufgrund seines Aussehens bemerkten wir, dass der inzwischen von Jörg bereitgehaltene Hechtkescher wohl einige Nummern zu klein war. Ein Gaff hatten wir leider nicht mitgenommen, so beschlossen wir, dass Jörg den Huchen an den Kiemen nehmen und ins Boot heben musste. Nachdem der Fisch neben dem Boot war, wurde der Versuch unternommen, jedoch der Huchen war zu schwer und Jörg musste, nachdem er sich dabei zwei tiefe Bisswunden zuzog, aufgeben. Zum Glück befand sich ein weiterer Petrijünger mit Gaff auf dem See, der den Kampf beobachtend, näher gekommen war. Nun gelang es mit vereinten Kräften, den Fisch >>zu landen<<. Es war ein Huchen-Rogner mit 18,7 kg und 110cm. Sein Magen war total leer; zu meinem Glück, sonst hätte er wahrscheinlich nicht gebissen. Geräte, Rute: DAM Airway CG (Wurfgewicht 50 g – 100 g), Rolle:SLS 3

 


Huchen von 55 Pfund 400 Gramm


Helmut Stemmer fing am 9. Dezember 1991 im Lech, Staustufe 22 einen Huchen von 55 Pfund 400 Gramm, Länge 145 cm. Als Köder, wurde ein totes Rotauge am Spinnsystem verwendet. Bei dem Fang handelt es sich um den bisher schwersten in der Vereinsgeschichte.